The taste of winter II

Die Arbeit ist eine Mixed-Media-Technik auf Leinwand mit Acryl, Edding, Buntstiften, Pastell- und Ölkreiden

Lippentanz der Worte, die Angst glänzt lächelnd
auf dem Lack vergilbt der Ruf am Rand
kehlig an der Öffnung pulst das Grobe
Gedankenstürme, die als viel zu schnelle Masse
an der Biegung brechen, schmerzende Worte
auf den Lippen im Versuch, der längst misslungen,
die Zunge zittert, staubgefüllt die Hand
am Unterarm, im Licht ein greller Sonnenbrand
und Pollenflug wird Tränenlauf oft tagelang
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The taste of winter II
100 x 120 cm

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About

my Work
In meinen künstlerischen Arbeiten verbinde ich malerische, zeichnerische und intuitive Aspekte. Dabei legt sich Schicht auf Schicht, die sich in im Entstehungsprozess oft zu einer Mischung aus verschiedenen Techniken und Materialien entwickelt.

In den entstehenden Kunstwerken überlagern sich kräftige Farben mit optischen Zeichen, Symbolen und farblichen „Ausreißern“. Habtische Materialien zittern, gleich lebendigen Rhythmen, leicht und frisch in ein tanzendes Gleichgewicht zwischen komplexen linearen Formen und konzentrierten Farbschichten.

Viele meiner Arbeiten sind persönliche Reflexionen und Interpretationen aus täglichenErlebnissen und Begegnungen. Auf meinen Reisen entdecke und finde ich An- / Aussichten und Formen, sehr oft in den kleinen Dingen am Rand, die später intuitiv die Richtung des Bildes bestimmen.

Die tägliche Arbeit auf der Leinwand oder dem Papier, ist für mich einerfüllender Prozess, der mich zur Ruhe bringt und positiv erschöpft. Immer ist es ein werdender, ein schöpfender und additiver Prozess, der mit einzelnen Spuren beginnt und sich mit
kräftigen Linien in die Konturen für diese „Geschichten-Landschaften“ legt. Aus den entstehenden kompakten wie auch transparenten Schichten, öffnen sich mitunter auch 3D Elemente, die sich aus den Untergründen herausbewegen und die Strukturen beleben, sie tanzen und atmen lassen.

Meine Arbeit ist intuitiv und folgt abstrakten Ausdrucksformen die in unserem gesellschaftlichen Umfeld, der Zeit, in der wir leben verankert ist. Für mich verstehe ich den Ausdruck als eine Möglichkeit der Interpretation und Erforschung zugleich. Oft mit einem Blick in all die täglichen Zwänge, den Rhythmus unseres Alltages, des gesellschaftlichen Lebens und des miteinander Umgehens mit all seinen Strukturen und Forderungen, in denen aber doch immer all die unsichtbaren aber bestehenden Emotionen bedeutungsvoller Augenblicke vorhanden sind.
Da zeigen sich subtile, zarte Formen und Botschaften in Auswaschungen, kleinen versteckten Details, die auf den zweiten Blick an Bedeutung gewinnen und sind die intuitiven Linien und Formen, die das Auge findet, wenn es sehen möchte.